1150 Jahre Spöck: Jubiläumsaktivitäten beendet

"Spöcktakulärer" Ausklang des Jubiläumsjahres

Das Jubiläumsjahr des Stadtteils Spöck fand seinen Ausklang so wie es ein Jahr zuvor eingeläutet worden war: mit einer großen Silvesterparty. Mehr als 230 Gäste fanden sich in der Spechaahalle zum mediterranen Silvesterbuffet ein, um das ereignisreiche Jubiläumsjahr festlich ausklingen zu lassen. In seinem kurzen und humorvoll vorgetragenen Grußwort unterstrich Ortsvorsteher Manfred Beimel noch einmal den großartigen Zusammenhalt aller Mitarbeitenden, die die erfolgreiche Durchführung der vielen Veranstaltungen in den zurückliegenden zwölf Monaten ermöglicht hatten.

Ab 22 Uhr wurde dann weniger das Besteck, sondern vielmehr das Tanzbein geschwungen und die Halle füllte sich weiter mit Gästen, während die DJs Schlager, Pop und Rock aus sechs Jahrzehnten auflegten. Zum Jahreswechsel um Mitternacht war der Parkplatz bei der Spechaahalle dann von regem Leben erfüllt, als viele Mitbürgerinnen und Mitbürger das beeindruckende Silvesterfeuerwerk miterleben wollten.

Hoch zufrieden konnten die Spöcker auf ein außergewöhnliches Jahr 2015 zurückblicken und voller Optimismus in das neue Jahr 2016 starten. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in der Halle musikalisch weiter eingeheizt und getanzt. Ein ebenso beschwinglicher wie würdiger Abschluss des Jubiläumsjahres.

 

(Wenn Sie auf das Bild klicken geht es zur Bildergalerie von der Silvester-Feier 2015.)

Die 1150-Jahr-Feierlichkeiten hatten mit einer Silvesterparty 2014 begonnen und dann im Februar traf man sich zu einer „Strickvisite“, wo Karl Mack seine „G’schichtlen und Gedichtlen“ präsentierte und Peter Simon mit seiner Gitarre zum Singen einlud.

Der Motorradfahrer-Stammtisch der Musikkneipe „Adler“ besuchte im Verlaufe des Jahres alle zwölf anderen Ortschaften in Deutschland, die den Namen „Spöck“ tragen. Im März folgte dann ein Gospelworkshop mit ca. 65 Sängerinnen und Sängern, mit einem Abschlusskonzert in der katholischen Kirche. Mit einem österlichen Stationenweg lud die evangelische Kirchengemeinde ein, das Leben des Apostels Petrus und seine Begegnungen mit Jesus zu verfolgen und zu bedenken. Auch das Schulfest der Richard-Hecht-Schule nahm mit „allerlei Eseleien“, einem Spöcker Kochbuch und einem Kalender das Jubiläumsthema auf. 1.150 gehäkelte Esel wurden von einer Gruppe häkelbegeisterter Damen hergestellt.

Überhaupt trat das Maskottchen des Jubiläumsjahres, der Esel, immer wieder in Erscheinung. So auch in Form von zwölf lebensgroßen, individuell bemalten Kunststoffeseln, die beim Festakt am roten Teppich Spalier standen und jetzt an verschiedenen Stellen in Spöck zu sehen sind. Bei einer „Tour de Esel“ wurden diese in ihrer „natürlichen Umgebung“ schließlich besucht. Der Festakt am 19. Juni 2015 stellte einen offiziellen, launigen und kurzweiligen Höhepunkt der ersten Jahreshälfte dar, bei dem sich Grußworte und Unterhaltung perfekt ergänzten und wo auch die neue Ortschronik vorgestellt wurde.

Kulturelles Highlight war die Aufführung des historischen Stationentheaters im Mai, bei dem fünf Begebenheiten aus der Spöcker Geschichte in einem eigenen hierfür geschriebenen Theaterstück präsentiert wurden. Ein Kilometerstein mit dem Spöcker Wappen wurde von den Heimat- und Kulturfreunden Spöck auf dem Denkmalplatz eingeweiht. Sie luden auch mehrfach im Jahr zu Ortsrundgängen und Gemarkungsbegehungen ein, was stets mit großem Interesse aufgenommen wurde. Im Juni öffneten Spöcker Garten- und Hofbesitzer sowie Künstler und Hobbykünstler ihre Anwesen zur freien Besichtigung und gaben Einblick in ihr gestalterisches Schaffen. Den Abschluss bildete ein Open-Air Konzert des evang. Posaunenchores im Garten des Kindergartens „Hölderlinstraße“.

Das viertägige Festwochenende stellte den absoluten Höhepunkt des Jubiläumsjahres dar. Bei Kaiserwetter wurde gefeiert, gesungen und getanzt; es gab ein eigen einstudiertes Kindermusical, Ansprachen und Grußworte sowie Spiele und Spaß und natürlich reichlich Kulinarisches. Der große Festumzug und der Spöcker Abend dürften besonders im Gedächtnis haften bleiben, ebenso wie der Besuch seiner Hoheit Prinz Max von Baden und seiner Gattin. Bei dem Festumzug im September wurde das von Dietmar Israel gestaltete Wandbild an der Richard-Hecht Schule eingeweiht.

 

1.150 Kilometer wollte man bei einer Laufveranstaltung im Oktober gemeinsam erlaufen, schließlich wurde mehr als die dreifache Strecke zurückgelegt. Im November gab es in der Spechaahalle eine große Fotoausstellung mit Bildern aller Veranstaltungen des Jubiläumsjahres und der Vorstellung des Filmes über die Festveranstaltungen. Zum Abschluss ein mitreißendes Konzert mit Anne Streich (Sopran) und Fabian Huissel (Klavier).

Alle Ereignisse wurden filmisch und fotografisch festgehalten. Die Filme sind auf einer DVD-Sammlung in der Ortsverwaltung Spöck erhältlich.

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